Aktuelles aus der Wirtschaftsförderung

Die Wiederaufbauhilfe für Betroffene der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 startet am 17.09.2021

Stand: 17.09.2021

Nur wenige Tage nach den Beschlüssen von Bundestag (7. September 2021) und Bundesrat (10. September 2021) für ein Aufbauhilfegesetz 2021 für die betroffenen Regionen der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 in Höhe von 30 Milliarden Euro können Betroffene in Nordrhein-Westfalen Förderanträge für den Wiederaufbau stellen. Für den Wiederaufbau stehen in Nordrhein-Westfalen Mittel in Höhe von rund 12,3 Milliarden Euro aus dem Aufbaufonds 2021 bereit.

Aufbauhilfen für Unternehmen

  • Den zügigen Wiederaufbau unterstützt die Landesregierung mit einem Bündel an Maßnahmen: Im ersten Schritt stellte das Land Soforthilfen in Höhe von 33 Millionen Euro für 6.600 Betriebsstätten bereit. Um Engpässe zu überbrücken und die Zahlungsfähigkeit zu sichern, bietet die NRW.BANK Unternehmenskredite ab 0,01 Prozent an. Für kleine und mittlere Unternehmen gibt es Darlehen von bis zu 100.000 Euro mit einem zwanzigprozentigen Tilgungsverzicht.
  • Am 17. September 2021 starten die Aufbauhilfen: Unternehmen können bei Sachschäden Mittel für Reparaturkosten oder den wirtschaftlichen Wert geltend machen. Außerdem werden Einkommenseinbußen bis Januar 2022 kompensiert. Voraussetzung ist eine Begutachtung der entstandenen Schäden. Das Verfahren ist dreistufig:
    • Beauftragung eines anerkannten Gutachters zur Schadensermittlung, soweit noch nicht vorliegend
    • Unternehmen gehen zunächst auf die Kammern zu. Dort werden sie zur Antragstellung beraten und erhalten eine erste kursorische Prüfung der Anträge.
    • Im Anschluss reichen sie den Antrag online bei der NRW.BANK ein. Diese bewilligt die Mittel und zahlt sie aus.
  • Die Unternehmerinnen und Unternehmen können bereits vor Beantragung der Gelder mit den Aufbauarbeiten beginnen.

Anträge sind bis zum 30. Juni 2023 auf Basis des Antragsmusters und der Muster für weitere erforderliche Unterlagen, die in öffentlich zugänglichen Netzen der Bewilligungsbehörde (NRW.Bank) abrufbar sind, zu stellen.

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Angehörige der freien Berufe und Selbstständige werden von der für sie zuständigen berufsständischen Körperschaft (wie beispielsweise die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Rechtsanwaltskammer, die kassenärztliche Vereinigung, etc.) bei der Antragsstellung zur Wiederaufbauhilfe beraten. Zudem geben die berufsständischen Körperschaften ein Votum über die geltend gemachten Schäden ab. Hier können Sie die Liste der zuständigen Körperschaften herunterladen (Quelle: NRW.Bank). 
Wenn Sie nicht Mitglied einer berufsständischen Körperschaft (beispielsweise professionell freischaffende Künstler und Künstlerinnen) sind, wenden Sie sich bitte an Ihre örtlich zuständige IHK.

Die NRW.Bank hat FAQs zur Aufbauhilfe für Unternehmen zum Download (Stand 14.09.2021) zusammengestellt (Hinweis:  Die FAQs werden ständig aktualisiert)

IHK
Auf der Seite der IHK finden Unternehmen Informationen zur „Aufbauhilfe für Unternehmen“ nach der Flutkatastrophe sowie Angaben zum Antragsverfahren und notwendige Formulare.
Bei Fragen zur Antragsstellung und Vergabekriterien erreichen Sie uns montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter 0221 - 1640 3333.
Sie können Ihre Fragen ebenfalls per E-Mail an fluthilfe(at)koeln.ihk.de senden.

Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen"
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat zusätzlich das Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen" für geschädigte Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten ab dem 14. September 2021 grundsätzliche Fragen zum Verfahren bei der Beantragung von Hilfen für den Wiederaufbau. Das Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen" ist montags bis freitags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags und sonntags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Nummer 0211 / 4684-4994 erreichbar.

Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Als ergänzender Ansprechpartner steht Ihnen auch Herr Slawomir Swaczyna (02204976315) zur Verfügung. Auf der Übersichtsseite der RBW finden Sie auch weitere hilfreiche Seiten.

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen, die Anträge sowie die Leitfäden zur Antragstellung finden Sie unter: Heimatministerium sowie Wirtschaftsministeriumund NRWBank .

Informationen für vom Hochwasser betroffene Unternehmen

Stand: 21.09.2021

Um die vom Hochwasser betroffenen Unternehmen, Einzelhändler*innen, freien Berufe und Betriebe zu unterstützen, werden nachfolgend die Informationen der verschiedenen Institutionen zusammengestellt.

Sobald die Bundes- und/oder Landesregierung weitere Hilfsmaßnahmen wie bspw. den Wiederaufbaufond bekannt geben, werden die weiteren Modalitäten darüber auf der Homepage der Stadt veröffentlicht.

Unwetterhilfe: NRW.BANK, NRW-Wirtschaftsministerium und Bürgschaftsbank NRW richten gemeinsame Akutberatung ein

Um von der Flutkatastrophe betroffene Unternehmen mit einem besonders hohen Finanzierungsbedarf möglichst schnell und unbürokratisch unterstützen zu können, haben das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium, die NRW.BANK und die Bürgschaftsbank NRW eine neue gemeinsame „Akutberatungsstelle Hochwasserhilfe“ eingerichtet.

Die Finanzierung selbst wird über die jeweilige Hausbank des Unternehmens beantragt.
 
Unternehmen und Freiberufler, die unmittelbar und mittelbar von der Flutkatastrophe betroffen sind und einen Finanzierungsbedarf von 100.000 Euro oder mehr haben, können sich für eine Erstberatung an folgende E-Mail wenden: Hochwasser-NRW(at)nrwbank.de
 
Um schnell und effizient Rückmeldungen geben zu können, sind folgende Erstinformationen zum Vorhaben nötig:

  • Kurzbeschreibung des Unternehmens (Sitz, PLZ, Rechtsform, Branche, Gründungsjahr, Jahresumsatz, Mitarbeiterzahl)
  • Finanzierungshöhe
  • Kurzbeschreibung des Hochwasserschadens und Schadenshöhe
  • Wesentliche geplante Maßnahmen

Weitere Infos finden Sie unter diesem Link.

Koordinierung von Hilfsangeboten und Hilfsgesuchen

Die Handwerkskammer zu Köln koordiniert auf der Plattform Unser #Handwerkhilft die Hilfsangebote und Hilfsgesuche ihrer Mitglieder.

Der Landesverband der Kreishandwerkerschaft vermittelt ebenfalls gezielte Sachspenden und Unterstützungsangebote für betroffene Handwerksbetriebe weiter.

Zusammen mit eBay startet der Handelsverband Deutschland die Plattform Unwetterhilfen, welche eine schnelle Unterstützung für die von der Flutkatastrophe betroffenen Händler*innen sicherstellt und die Beschaffung dringend benötigter Produkte erleichtern soll.

Die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderung (RBW) hat eine Informationsseite aufgesetzt und sammelt Hilfsangebote im Portal Rhein-Berg-Connect.

Hinweise und Beratungsangebot für betroffene Betriebe

Die Industrie- und Handelskammer Köln (IHK) bündelt wichtige Hinweise u.a. über weitere finanzielle Krisenhilfen, Hilfsmaßnahmen aus der Region und Kontaktadresse rund um Flut und Starkregen.
Zusammen mit der Schuldnerhilfe Köln gGmbH wurde die Krisenhotline für aktuelle oder ehemalige Mitglieder in finanziellen Schwierigkeiten unter der Telefonnummer 0800 6997998 (kostenlos aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz) eingerichtet.
Die Ansprechpartner*innen der IHK sind entweder über die Hotline zur Flutkatastrophe von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0221-1640 3333 oder unter service(at)koeln.ihk.de erreichbar.

Die Handwerkskammer zu Köln informiert über u.a. Gas- und Stromversorgung, Mietminderung bei Hochwasserschäden, Leistungsverzögerung oder -verhinderung wegen vorübergehender Betriebsschließung oder Behinderungen, Informationen zu den Sonderkonditionen zu Kurzarbeitergeld, Regelungen für Mitarbeitende, die sich im Ehrenamt engagieren (Feuerwehr & THW), Förderprogramme für hochwasserbetroffene Unternehmen sowie die Auflistung der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen.
Zur telefonischen Beratung stehen folgende Ansprechpartner*innen zur Verfügung:
- Unternehmensberatung 0221 2022-346 oder per Mail:betriebsberatung(at)hwk-koeln.de
- Ansprechpartnerin für rechtliche Fragen, Sabine Schönewald, erreichen Sie per Telefon: 0221
  2022-210 oder E-Mail:  sabine.schoenewald@hwk-koeln.de

Die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land klärt über Steuererleichterungen durch den Katastrophenerlass der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, die Sonderkreditprogramme der Banken sowie die Möglichkeit zur Spende für betroffene Betriebe auf.

Soforthilfe für Privatpersonen und Unternehmen

Die Antragsstellung für die Soforthilfe ist nicht mehr möglich!

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens stellt 200 Millionen Euro als Soforthilfe zur Verfügung, die Bundesregierung hat angekündigt, noch mal 200 Millionen Euro dazuzugeben. Folgende Gruppen können ab sofort Anträge auf Soforthilfe stellen: betroffene Bürger*innen, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirt*innen. Die Anträge konnten bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Zunächst wird schnelle Hilfe für folgende Gruppen bereitgestellt:

  1. Hilfe für Bürger*innen
    Mit den Soforthilfen werden Bürger*innen unmittelbar unterstützt, die von existentieller Not betroffen sind. Jeder nachweislich betroffene Haushalt erhält mindestens 1.500 Euro Soforthilfe. Dazu kommen 500 Euro für jede weitere im Haushalt lebende Person. Pro Haushalt werden maximal 3.500 Euro ausgezahlt.

    Voraussetzung: Die Personen müssen ihren Wohnsitz in einer der betroffenen Regionen haben. Darunter fällt auch Leichlingen.
     
  2. Hilfe für gewerbliche Wirtschaft und freie Berufe
    Auch zahlreiche Unternehmen, Gewerbetreibende und freiberuflich Tätige hat der Starkregen getroffen. Für jede betroffene Betriebsstätte kann eine Hilfe in Höhe von 5.000 Euro abgerufen werden.
     
  3. Hilfe für Landwirt*innen und land- und forstwirtschaftliche Betriebe
    Das Land bietet Soforthilfen für Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft einschließlich des Obst- und Gartenbaus sowie der Aquakultur und der Fischerei. Hier gelten für besonders Betroffene dieselben Regelungen für Soforthilfen wie bei Angehörigen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe.

Kontaktnachverfolgung durch die Luca-App – Registrierungsaktion Schlüsselanhänger

Stand: 02.06.21

Seit vergangener Woche besteht in der Blütenstadt wieder die Möglichkeit, Speisen und Getränke direkt im Laden zu genießen. Um die Leichlinger Gastronomie bei der vorgeschriebenen Kontaktdatenerfassung zu unterstützen und Kund*innen eine möglichst einheitliche Lösung anzubieten, wird von Seiten der Stadt und des Rheinisch-Bergischen Kreises die Nutzung der Luca-App empfohlen.

Luca ist eine App für schnelle, datenschutzkonforme Kontaktdatenverwaltung für private und öffentliche Veranstaltungen sowie Restaurants. Durch ihren Einsatz sollen die Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung unterstützt werden, wenn nun wieder mehr Menschen im privaten und öffentlichen Raum zusammenkommen. Die Gästedaten werden anonymisiert gespeichert und können weder von den Betreiber*innen der App noch von den Gastgeber*innen selbst eingesehen werden. Sollte eine Corona-Erkrankung bekannt werden, fragen die Gesundheitsämter die Gästelisten der relevanten Tage bei den Gastronomiebetrieben an und können nach Freigabe durch die Gastgeber*innen auf die persönlichen Daten der Eingecheckten zugreifen, um diese zeitnah über ein mögliches Ansteckungsrisiko zu informieren.

Die Nutzung der Luca-App ist nicht verpflichtend, spart Nutzer*innen und Gastgeber*innen aber Zeit, da durch die vorherige Registrierung via App keine händischen Anmeldeformulare mehr ausgefüllt und verwaltet werden müssen. Die Kontaktdatenerfassung in Papierform ist aber selbstverständlich weiterhin möglich. Die Kund*innen können sich durch das Einscannen des im Lokal befindlichen QR-Codes in die Örtlichkeit einchecken und werden von der App auch daran erinnert, sich beim Verlassen auszuchecken oder die automatische Check-Out-Funktion zu nutzen. Mittlerweile besteht außerdem die Möglichkeit, das tagesaktuelle negative Testergebnis direkt in der App zu hinterlegen.

Registrierungsaktion der Luca-Schlüsselanhänger

Personen, die die Luca-App zum Beispiel aufgrund nicht gegebener technischer Voraussetzungen nicht nutzen, können alternativ auf einen Schlüsselanhänger mit personalisiertem QR-Code ausweichen. Dieser muss einmalig auf der Website der Luca-App www.luca-app.de registriert werden. Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe scannen diesen Anhänger dann für die Kund*innen ein und ersparen ihnen so das Ausfüllen der Kontaktdaten in Papierform.

Als Service für interessierte Bürger*innen findet am Freitag, den 04.06.2021, zwischen 10 und 12 Uhr sowie am Dienstag, den 08.06.2021, zwischen 15 und 17 Uhr im Untergeschoss des Rathauses (Wahllokal) eine Registrierungsaktion der kostenfreien Schlüsselanhänger statt. Benötigt wird dafür ein Mobiltelefon, da die Registrierung durch einen auf die Mobilfunknummer gesendeten TAN-Code abgeschlossen wird. Alternativ erhalten Interessierte die Schlüsselanhänger mit der dazugehörigen Gebrauchsanweisung kostenlos an der Information des Rathauses.

Weitere Informationen zur App, der Anmeldung etc. finden Sie unter www.luca-app.de. Gerne berät die Verwaltung auch Gastronom*innen, welche sich für diese Form der Kontaktdatenerfassung interessieren. Für Fragen steht Wirtschafsförderin Myrjam Passing unter 02175/992-356 zur Verfügung.

Gewinner der Telekom-Aktion „Wir jagen Funklöcher“ - Dachantennen in Roderbirken und Witzhelden

Stand: Mai 2021

Mit der Aktion „Wir jagen Funklöcher“ will die Telekom beim Netz-Ausbau neue Wege gehen. „Wir jagen Funklöcher“ richtet sich an Kommunen, die bisher beim Mobilfunk-Ausbau zu kurz gekommensind. Ein Kriterium ist dabei ein schlechter oder nicht vorhandener LTE-Empfang.

Am 30.11.2019 endete die Bewerbungsfrist für die Aktion. Die Wirtschaftsförderung der Stadt wurde am 25.11.2019 durch den Rat mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb beauftragt. Als Vorbereitung für die Bewerbung wurden Adressen und Stadtgebiete festgestellt, welche eine schlechte Mobilfunkversorgung aufweisen. Die Stadtteile Bennert, Bergerhof, Oberwietsche, Roderbirken, Wersbach und Wietsche sind vor allem davon betroffen.

Im weiteren Schritt wurden Standorte für mögliche Mobilfunkmasten ermittelt, wie bspw. die Gebäude der freiwilligen Feuerwehren in Oberschmitte und Witzhelden sowie die Klinik Roderbirken. Die Klinikleitung signalisierte schon vorab ihre Zustimmung.

Im Februar 2020 wurden die ersten 50 Kommunen bei diesem Wettbewerb ausgewählt, welche zusammen mit der Telekom die Funklöcher suchen und durch Aufstellung von Mobilfunkmasten bewältigen. Am 28.04.2020 erfolgte die Bekanntgabe der weiteren 50 Gewinner, worunter sich auch Leichlingen befindet. Insgesamt hatten sich 539 Kommunen bei der Aktion beworben.

Anfang März informierte die Deutsche Funkturm, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, in einem Telefonat die Wirtschaftsförderung, dass die vorgeschlagenen Standorte Roderbirken und die Feuerwache Witzhelden zum Aufbau einer Dachantenne ausgewählt wurden und das weitere Vorgehen besprochen werden soll. Die Gespräche zur anschließenden Ortsbegehung u.a. mit der Klinikleitung Roderbirken wurden Mitte Mai 2020 geführt.

Im Juni/Juli 2021 erfolgte der Aufbau der Mobilfunkantennen. Zudem wurde bei Bennert ein von dem Projekt nicht involvierter Funkmast aufgestellt.

Wir freuen uns, dass wir als einer der Gewinner dieser Aktion den Bürgern unserer Stadt partiell eine Verbesserung ihres Mobilfunks bieten können.

WIFI4EU - Acht Standorte für kostenfreies WLAN im Stadtgebiet

Stand: Mai 2021

Kostenloser Internetzugang in Parks, auf großen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Bibliotheken, Gesundheitszentren und Museen überall in Europa – das soll mit WiFi4EU Wirklichkeit werden.

Gemeinden können Gutscheine im Wert von 15 000 Euro für die Installation von WLAN-Netzen beantragen. Die Hotspots sollen an Orten eingerichtet werden, an denen noch kein kostenloses WLAN-Angebot verfügbar ist. 

Die Stadt Leichlingen bewarb sich für den Zuschlag einer Finanzierung im Rahmen der Aufforderung für den 3. Call. Am 23.10.2019 erfolgte die Mitteilung der EU, dass die Kommune als eine von 142 Kommunen deutschlandweit im 3. Call den Gutschein gewonnen hat.

Wie ist das weitere Vorgehen?

NetCologne erstellt das Gesamtangebot im Rahmen des 15.000€-Gutscheins der EU in Zusammenarbeit mit einem lokalen Elektriker, die Abrechnung erfolgt direkt zwischen NetCologne und der EU. Die laufenden Kosten der Anschlüsse übernimmt die Stadt. Die Umsetzung wird noch dieses Jahr voraussichtlich im Sommer erfolgen.

Über die genauen Schaltungsintervalle (tagsüber an, nachts begrenzt etc.) wird noch beraten.

Die ausgewählten Hotspots:

  1. Bahnhof Leichlingen (Outdoor)
     
  2. Rathaus (Outdoor)
     
  3. Busbahnhof Witzhelden (Outdoor)
     
  4. Sportplatz Witzhelden (2 Outdoor)
     
  5. Sportplatz Balker Aue, Vereinsheim (Outdoor)
     
  6. Kinder- und Jugendzentrum (1 Indoor, 1 Outdoor)
     
  7. Brückerfeld (Outdoor)
     
  8. Altes Rathaus für Busbahnhof/Alter Stadtpark (Outdoor)


Die Stadt möchte den Bürgern an den beliebtesten Orten schnelle, hochwertige und modernste WLAN-Technologie kostenfrei zur Verfügung stellen, um die Lebensqualität und Attraktivität des Wohn- und Arbeitsortes weiter zu steigern.

Breitbandausbau - Anschluss der "weißen Flecken"

Stand: April 2021

Die Stadt Leichlingen möchte ihren Bürgern in jeglichen Bereichen eine gut ausgebaute Infrastruktur bieten. In Zeiten der Digitalisierung und dem weiteren Fortschreiten von immer höheren Bandbreiten in der Internetnutzung ist die Verstärkung der Infrastruktur mit Glasfasern unerlässlich. Nach und nach werden die Stadtteile von Investoren bzw. Telekommunikationsunternehmen mit leistungsfähigen Glasfaser versorgt. Doch gibt es leider auch Haushalte, welche für den Ausbau auf Grund einer zu großen Distanz zu den Verteilerkästen für die Telekommunikationsunternehmen zu unattraktiv sind. Diese nennen sich "Weiße Flecken".

Die Bundesregierung setzte 2015 die Richtlinie für die Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland auf. Kommunen konnten bis Ende 2020 einen Antrag auf Bezuschussung zur Schließung von Wirtschaftlichkeitslücken bei privatwirtschaftlichen Betreibern im Breitbandausbau stellen.

Leichlingen stellte den Antrag im September 2019. Im Januar 2020 erfolgte der vorläufige Zuwendungsbescheid von Seiten des Bundes. Die vorläufige Förderzusage des Landes liegt seit dem 20.11.2020 vor. Insgesamt stehen für die Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke vorerst 4.300.000 € zur Verfügung durch die Zuwendungen in Höhe von 2.150.000 € (50 %) von Seiten des Bundes sowie der Bezuschussung der Landesregierung mit 1.720.000 € (40 %). Den Eigenanteil von 430.000 € (10 %) übernimmt die Kommune. Den endgültigen Bescheid erhält die Stadt nach Auswahl des ausbauenden Telekommunikationsunternehmens. Die abschließende Höhe der Zuwendung wird auf Basis des im Auswahlverfahren ermittelten wirtschaftlichsten Angebots in Hinblick auf die darin zugrunde gelegte Wirtschaftlichkeitslückenberechnung festgelegt.

Nachdem die mit juristischem und technischem Fachwissen unterstützten Vorarbeiten abgeschlossen sind, startete die Suche nach dem ausbauenden Telekommunikationsunternehmen durch die Bereitstellung der Vergabeunterlagen auf dem speziellen Online-Portal.

Bis voraussichtlich Herbst werden unter der Prämisse von geeigneten Bewerbern die nötigen Verfahrensstufen bis zur endgültigen Angebotsabgabe und dem Vergabevorschlag durchlaufen. Im Herbst und Winter 2021 erfolgen voraussichtlich die Vergabe, der Vertragsabschluss sowie Vertragsbeginn. Die entsprechenden Planungsunterlagen sowie die detaillierte Meilensteinplanung liegen dann zur zeitnahen Umsetzung als Angebotsbestandteil vor.

Nachdem durch die Anfang 2019 durchgeführte Markterkundung anfänglich 459 Adressen auf dem Stadtgebiet als unterversorgt ermittelt wurden, konnten nach Abgleich der aktuellen Ausbaudaten von Novanetz 415 Adressen finalisiert werden. Diese Auswertung musste vorab erfolgen, damit die tatsächlichen Adressen herausgefiltert und auch der entsprechende, endgültige Fördermittelanspruch dafür geltend gemacht werden kann.

Teilweise werden mehrere Adressen einer Straße oder nur einzelne Hausnummern erschlossen. Die durch die Förderung ausgebauten Adressen liegen in den folgenden Straßen:

  • Altenhof
  • Am Sportplatz
  • Auf dem Katzensterz
  • Balkerberg
  • Bennert
  • Bertenrath
  • Brachhausen
  • Buntenbach
  • Burscheider Straße
  • Diepental
  • Eichen
  • Fähr
  • Grünscheid
  • Grünscheider Mühle
  • Hasensprung
  • Hinterberg
  • Höhscheid
  • Krähwinkel
  • Neuwinkel
  • Orth
  • Roderbirken/Roderweg
  • Rödel
  • Scharweg
  • Scheidt
  • Schmerbach
  • Sieferhof
  • Sonne
  • St. Heribert
  • Unterbüscherhof
  • Weltersbach
  • Wersbach
  • Wietsche
  • Windfoche
  • Wolfstall
  • Wupperhof

Die Zukunftsfähigkeit des NGA-Netzes wird durch die in der Breitbandausbaurichtlinie festgelegte Mindestvorgabe zur flächendeckenden Versorgung der unterversorgten Haushalte mit mind. 100 Mbit/s im Downstream und eine Steigerung der Uploadrate im gleichen Maße gewährleistet. In der Ausschreibung werden min. 250 Mbit/s im Down- und Upload gefordert. Ausgewiesene Gewerbetreibende und institutionelle Nachfrager (Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, öffentliche Einrichtungen bzw. Gebäude, etc.) sind mit mind. 1.000 Mbit/s symmetrisch zu versorgen.

Erster Schritt auf dem Weg zur Fair-Trade-Stadt geschafft

Stand: 30.03.21

Seit Januar 2009 können sich Kommunen in Deutschland für ihr faires, nachhaltiges Engagement im Fairen Handel um den Titel „Fairtrade-Town“ bewerben. Die Kampagne vernetzt erfolgreich Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft sowie Politik und fördert den Fairen Handel auf kommunaler Ebene. In der Gesellschaft wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen.

Im Oktober 2020 stellte die SPD-Fraktion den Antrag zur Beteiligung an der europaweiten Kampagne als Fair-Trade-Stadt. Angeknüpft an die Lokale Agenda 21 übernimmt eine „Fairtrade-Town“ soziale Verantwortung und damit eine Vorbildfunktion für Bürger*innen. Für die Blütenstadt Leichlingen bedeutet dies, sich als innovative weltoffene Stadt zu etablieren und ein positives Image zu transportieren. Der verknüpfende Charakter der Kampagne eröffnet meist ganz neue Kooperationsformen regional, national sowie international. Weltweit gibt es bereits über 1.400 „Fairtrade-Towns“ in über 24 Ländern.

Zur Erlangungen des Titels müssen fünf Kriterien erfüllt werden, welche das Engagement für den Fairen Handel in allen Ebenen der Stadt widerspiegeln.

  1. Es liegt ein Beschluss der Kommune vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt den Titel „Fairtrade-Town“ anzustreben.
     
  2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Town“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Das Gremium setzt sich neben Mitgliedern der Verwaltung aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Politik (Städtische Verwaltung/Politik), Wirtschaft (Einzelhandel, Handel, Gastronomie) sowie Zivilgesellschaft (Eine-Welt-Initiativen, z. B. Lokale-Agenda-Gruppe, Schulen, Vereine oder kirchliche Einrichtungen) zusammen. Die Steuerungsgruppe koordiniert die Aktivitäten, vernetzt die Akteur*innen innerhalb der Kommune und fördert den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und den Bürger*innen.
     
  3. In den sich beteiligenden lokalen Einzelhandelsgeschäften, bei Florist*innen sowie in Cafés und Restaurants werden mindestens zwei Produkte aus Fairem Handel angeboten. Benötigt werden auf Grundlage der Einwohnerzahl Leichlingens mindestens sechs Einzelhandelsgeschäfte und drei Gastronomiebetriebe, die sich an der Kampagne beteiligen möchten.
     
  4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fair-Trade-Produkte verwendet und zudem Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ vor Ort durchgeführt.
     
  5. Die örtlichen Medien berichten über Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Town“.

Die Projektkoordination erfolgt durch die Wirtschaftsförderung. Diese organisiert die Zusammensetzung des Gremiums nach den gängigen Kriterien, die Bereitstellung städtischer Räumlichkeiten, die Übernahme der Einladung zu den Treffen sowie die weitere Durchführung. Die Steuerungsgruppe erstellt ein Handlungskonzept zur Analyse und Akquise potenzieller Partner*innen und der künftigen nachhaltigen Ausrichtung der Stadt. Mit dem Ratsbeschluss vom 25.03.2021 ist der erste Schritt auf dem Weg zur „Fairtrade-Town“ geschafft. 

Vergissmeinnicht – Ein kleines Dankeschön an die Bürger*innen

Stand: 16.03.21

Seit dem 1. März lockern die ersten Öffnungsschritte den derzeitigen Lockdown. Erst durften die Friseure öffnen, eine Woche später konnten der Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen ihre Dienste unter Coronaschutzauflagen wieder anbieten. Mit dem derzeitigen Terminshopping (Click&Meet) kann der zum großen Teil inhabergeführte Einzelhandel in Leichlingen und Witzhelden seine Kunden endlich wieder persönlich im Geschäft beraten und somit seine große Stärke gegenüber den Onlinehandel zeigen.

Um den lokalen Handel bei seinem ReStart zu unterstützen und den Kunden für die Treue während des Lockdowns zu danken, startet die Stadtverwaltung Leichlingen zusammen mit dem Wirtschaftsförderungsverein eine kleine Danke-Aktion. 60 Händler*innen erhalten jeweils 20 Vergissmeinnichtblumentöpfchen, um diese als Dankeschöngeste an die Kunden weiterzureichen. Die Verteilung der 1.200 Blumen startet am Mittwoch, den 17. März. Mit dieser Maßnahme läutet der Wirtschaftsförderungsverein auch das Aktionsjahr zum 30-jährigen Bestehen ein.

Bitte leisten Sie auch weiterhin durch Ihren Einkauf Ihren Beitrag zum Erhalt dieser attraktiven und lebendigen Branchenvielfalt, welche unsere Stadt auszeichnet und lebenswert macht.

Verleihung des Heimat-Preises 2020

Stand: 26.11.2020

Auch in diesem Jahr würdigte die Blütenstadt das Engagement der vielfältigen und lebendigen Vereinskultur in der Stadt mit der Verleihung des Heimat-Preises. Die diesjährigen Gewinnervereine wurden bereits am 19. Oktober bekanntgegeben, die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung wählten aus neun teilnehmenden Vereinen ihre drei Favoriten und legten in der Sitzung am 15. Oktober 2020 die Verteilung des Preisgeldes fest.

Gestern fand nun die Preisverleihung im Ratssaal des Leichlinger Rathauses statt. Coronabedingt im kleinen Rahmen überreichte Bürgermeister Frank Steffes im Beisein von Wirtschaftsförderin Myrjam Passing den drei Stellvertreter*innen der Gewinnervereine um 18 Uhr den Heimat-Preis. Dagmar Pärsch-Roos vom Förderverein der Stadtbücherei Leichlingen e. V., der den ersten Platz mit einem Preisgeld von 3.500 Euro belegte, Patrick Nowak-Chevey vom Leichlinger Pfadfinderstamm Wippera, der für den zweiten Platz 1.000 Euro erhielt, und Reinhold Braun von dem Bergischen Geschichtsverein Abt. Leverkusen-Niederwupper, der den dritten Platz mit 500 Euro Preisgeld erhielt, nahmen die Preise entgegen. Als zusätzliches Schmankerl wurden individuell zusammengestellte Geschenkkörbe mit regionalen Spezialitäten überreicht.

Martinsleuchten – Laternenausstellung in Leichlingen gestartet

Stand: 18.11.2020

Aufruf vom 6.11.2020

Ab kommenden Samstag erstrahlen die Leichlinger Einzelhandelsgeschäfte im sanften Schein selbst gebastelter Laternen. Nachdem der für diesen November mit mehreren Grundschulen erstmalig geplante gemeinsame Laternenumzug „St. Martin – Fest der Lichter“ nicht stattfinden konnte, haben die Wirtschaftsförderung (WiFö) und das Büro Bürgermeister sich eine Alternative überlegt, um die Laternen und die Kinderaugen trotzdem zum Leuchten zu bringen – und die Leichlinger Innenstadt und das Höhendorf Witzhelden gleich mit.

Vom 14. bis 26. November werden beim Martinsleuchten selbst gebastelte Laternen der Leichlinger Förder- sowie Grundschulen und Kindertagesstätten in den Schaufenstern der Einzelhandelsgeschäfte ausgestellt. Denn wenn die Kinder in diesem Jahr schon nicht mit ihren Laternen durch die Stadt ziehen können, besteht so wenigstens die Möglichkeit, die selbst gebastelten Werke auf einem Spaziergang zu bestaunen.

Die Schulen und Kindertagesstätten durften in diesem Jahr keine Laternenumzüge organisieren, trotzdem werden in der Sankt Martins-Woche natürlich im Gruppen- und Klassenverbund kleine Feiern veranstaltet. Daher finden die Leihgaben erst zum 14.11. ihren Weg in die Geschäfte, drei Tage nach dem eigentlichen Martinstag. Die Schulen und Kindertagesstätten reagierten äußerst positiv auf die Idee von Wirtschaftsförderin Myrjam Passing, die auch den Einzelhandel mit ins Boot holte. Denn die Ausstellung bietet die Möglichkeit, die gebastelten Laternen doch noch einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Und auch der Einzelhandel hat die Aktion begrüßt und stellt gerne Schaufensterflächen zur Verfügung, um die Leihgaben bestmöglich zu präsentieren. 

In den nächsten zwei Wochen können beim Martinsleuchten in der Leichlinger Innenstadt und in Witzhelden nun also ganz unterschiedliche Laternen bestaunt werden, die die Stadt ab dem frühen Abend in ein angenehmes Licht tauchen werden. Gerade jetzt, wo viele Veranstaltungsorte vorübergehend schließen mussten, bietet die Aktion eine willkommene Abwechslung für Klein und Groß. Und wer schon einmal in der Stadt ist, den verschlägt es vielleicht auch in das ein oder anderer Geschäft – unsere lokalen Händler*innen würden sich freuen.

Die Stadtverwaltung ist froh darüber, wie gut die Idee angenommen wurde. Das Martinsleuchten setzt ein Zeichen des Zusammenhalts als positives Gegengewicht zu diesen schwierigen Zeiten. Auch diese Aktion zeigt einmal wieder: Mit ein bisschen Kreativität, Kooperation und Spontanität können auch in der Krise gemeinsam neue Ideen entstehen.

18.11.2021

Seit Samstag erstrahlen Leichlingen und Witzhelden im sanften Schein selbst gebastelter Laternen. 454 Stück haben die Kinder der Grundschulen Kirchstraße, Uferstraße, Bennert und Witzhelden, der LVR-Paul-Klee-Schule, der Martin-Buber-Schule, der Kindertagesstätten Uferstraße, Villa Kunterbunt, Büscherhof, Brückenstraße 70a, Förstchen, der Elterninitiativen Regenbogenland und Arche Noah sowie des Familienzentrums Schatzkiste für die von Wirtschafsförderung und Büro Bürgermeister organisierten Aktion ausgeliehen. Bis zum 26. November erleuchten sie jetzt die Schaufenster zahlreicher Einzelhandelsgeschäfte – 361 Laternen können in 38 Leichlinger Geschäften im Innenstadtkern bestaunt werden, 93 Laternen in 11 Witzheldener Läden. Und auch das Rathaus beteiligt sich an der Aktion. Ab dem 16. November hängen in den Fenstern der ersten, zweiten und dritten Etage die Werke der Grundschule Bennert, die allein über hundert Laternen für das Martinsleuchten ausgeliehen hat.

Wer in den nächsten Wochen einen Laternenspaziergang plant, der sollte die Dämmerung abwarten. Ab ca. 15:30 Uhr Uhr beginnen die Laternen zu leuchten – und zwar bis in den frühen Abend, gegen 21 Uhr gehen langsam die Lichter aus. Die Stadtverwaltung ist begeistert davon, wie positiv die Aktion sowohl von Seiten der Schulen und Kindertagesstätten als auch vom Einzelhandel aufgenommen wurde. Gemeinsam bringen wir Leichlingen zum Leuchten.

Berufsorientierungsbörse „BOB“ 2020 online – Wir sind dabei!

Stand: 15.10.2020

Bürgermeister Frank Steffes unterstützt die diesjährige Berufsorientierungsbörse, kurz BOB genannt, im dritten Jahr nicht nur als Schirmherr, die Stadtverwaltung präsentiert sich und den Ausbildungsberuf der/des Verwaltungsfachangestellten auch mit einem Online-Messestand. Das Besondere dabei ist der Live-Chat zusammen mit den derzeitigen Auszubildenden, welche für die Fragen der interessierten Schüler Rede und Antwort stehen und aus dem Nähkästchen plaudern. Vorab wird ein Begrüßungsvideo in einem professionellen Studio aufgenommen, welches der ehrenamtliche BOB-Verein dafür zur Verfügung stellt.
Seien Sie auf die digitale Präsenz der Stadtverwaltung gespannt. 

Nachdem die für den 13. Mai in der Stadthalle Langenfeld geplante Präsenzmesse mit über 150 Ausstellern coronabedingt abgesagt wurde, entwickelten die ehrenamtlichen Organisatoren des BOB-Teams diese spannende Alternative: Die jetzt am 18. und 19. November 2020, von 10:00 – 15:00 Uhr, stattfindende, kostenfreie Veranstaltung BOB2020online präsentiert sich als virtuelle Plattform, um die ausbildungsinteressierten Schüler und die ausbildenden Unternehmen zusammenzubringen.

Der Veranstalter bietet folgendes kostenfreies Angebot:

  • Über die Website Bobplus buchen Sie Ihren virtuellen Messestand.
  • Sie liefern dem Verein Ihre individuelle „Standausstattung“, wie z.B. Ihr Logo, Infos zum Unternehmen die Kontaktdaten, Präsentationen, Flyer/Imagebroschüren oder auch Unternehmensvideos. Mit den zur Verfügung gestellten Informationen wird ein repräsentativer, ganzjähriger Messestand eingerichtet und eine virtuelle Visitenkarte erstellt.
  • Der BOB unterstützt Sie beim Videodreh über Ihr Unternehmen, Ihre Ausbildungsberufe oder was Ihnen im Zusammenhang mit der Bewerbung wichtig ist.
  • Die Schülerinnen und Schüler können sogar ihre Bewerbungsunterlagen uploaden.
  • An den beiden Messetagen können Sie sich im Live-Chat mit den Standbesuchern austauschen und wertvolle Kontakte knüpfen. Die Messe findet an 2 Tagen statt und hat mit den Partnerkommunen Langenfeld, Monheim und dem Kreis Mettmann eine deutlich größere regionale Reichweite.


Reservieren Sie bis zum 30.09.2020 Ihren persönlichen Messestand unter bobplus.de. Der gemeinnützige Verein verzichtet auf die Standgebühren, freut sich aber im Ausgleich sehr über Mitglieder, die den Verein unterstützen oder über Spenden und Sponsoren.

Der Verein BOBplus e.V. ist eine Organisation zur Förderung der ganzjährigen Berufsorientierung von jungen Menschen und soll nachhaltig einem drohenden Fachkräftemangel in der regionalen Wirtschaft entgegenwirken. Weitere Informationen erhalten Sie bei Hans-Dieter Clauser, Mail: clauser(at)BOBplus.de oder unter https://bobplus.de .

Wir sehen uns auf der BOB2020online!

2. Nacht der Technik Rhein-Wupper 10.06.2022 - Leichlingen zum ersten Mal dabei!

Stand: 31.08.2020

Technik sehen, verstehen und erleben. Spannend, interaktiv und überraschend. Mit dieser Erfolgsformel haben die Kölner Bezirksvereine von VDI und VDE die Nacht der Technik zu einer der bedeutendsten Technikveranstaltungsreihen im Rheinland gemacht. Mehr als 1.000 Besucher und Besucherinnen haben die 1. Nacht der Technik Rhein-Wupper zu einem großen Erfolg werden lassen. Die über 4.000 Programme in den dreißig beteiligten Unternehmen waren zu über 90 % ausgebucht. Bis spät in die Nacht bummelten Familien, Schulklassen, Paare und Freunde gemeinsam durch die Technikwelt in Leverkusen, Langenfeld und Monheim am Rhein.

Die Nacht der Technik Rhein-Wupper (und neu in 2022: Leichlingen) geht nach der großen Premiere 2019 in die zweite Runde. Dafür sorgten mehr als 1000 begeisterte Besucherinnen und Besucher – und auch die meisten der insgesamt 30 Unternehmen sind sich jetzt schon sicher: Wir sind bei der nächsten Nacht der Technik Rhein-Wupper am 10. Juni 2022 wieder dabei!

Dieses Event ist eine spannende Gelegenheit sich einem breit gefächerten, technisch interessierten Publikum u.a. zur Nachwuchskräfte- oder Mitarbeitergenerierung und Imagepflege zu präsentieren. Knapp 75 Prozent der letztjährigen Veranstaltungsbesucher waren unter 40 Jahre alt.

2022 nimmt die Stadt Leichlingen ebenfalls teil und möchte sich mit Ihnen zusammen als spannender Technikort präsentieren.

Auf der dazugehörigen Homepage https://rhein-wupper.nacht-der-technik.de/ erfahren Sie mehr.
 

Stadt präsentiert sich auf dem Leichlinger Immobilientag 2020

Stand: 09.02.2020

Die Besucher des Leichlinger Immobilientages strömten am 09.02.2020 in das Foyer des Gymnasiums. Zusammen mit sechs weiteren Ausstellern präsentierte sich die Blütenstadt Leichlingen mit einem eigenen Stand.

Die Wirtschaftsförderung informierte die Besucher u.a. über die verschiedenen Freizeitmöglichkeiten in der Stadt selbst und in der Region, um die Vorzüge der attraktiven Kommune vorzustellen. Auch wurde die lokale Einzelhändlerinformationshomepage des Wirtschaftsförderungsvereins (WIV e.V.) www.Einkaufen-in-Leichlingen.de beworben. Den bauwilligen Anwesenden wurde die informative Bauanleitungsbroschüre „Planen und Bauen“ näher erläutert.

Die Resonanz zum Stand der Stadt war durchwegs positiv, da viele Besucher dies als sinnvolle Ergänzung der anderen Stände (Zwei Immobilienfirmen, Finanzdienstleister, Versicherung) empfanden. Die Wirtschafsförderung freute sich über den regen Austausch.

24. Unternehmerstammtisch - Kronenberg Profil empfängt über 120 interessierte Gäste

Stand: 27.11.2019

Der Unternehmerstammtisch hat sich in seiner langjährigen Tradition als fester Termin in Leichlingen etabliert.

Diese Veranstaltungsreihe wird als Netzwerkevent einmal im Jahr in Kooperation der Stadt Leichlingen mit dem Wirtschaftsförderungsverein (WIV e.V.), der Industrie- und Handelskammer zu Köln, Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg sowie der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land zusammen mit einem Leichlinger Unternehmen veranstaltet.

Am 26.11.2019 fand er zum mittlerweile 24. Mal mit regem Andrang statt. Gastgeber war das im Jahr 1900 in Leichlingen gegründete Unternehmen Kronenberg Profil GmbH in der Hochstraße. Kronenberg Profil ist spezialisiert auf die Herstellung von Rollprofilen und einbaufertigen System- und Montageteilen. Dabei können Profile gebogen und Stanzteile aus der eigenen Fertigung ebenso angearbeitet werden wie alle nur denkbaren Zukaufteile.

Beim Rundgang durch die Hallen des Unternehmens konnten die Teilnehmer einen spannenden Einblick in die Produktionslinien erhalten. Der Name Kronenberg hat in Leichlingen eine lange Tradition, daher waren die Besucher erfreut einen Blick hinter die von außen bekannten Kulissen werfen zu können.

Anschließend informierte der Bürgermeister Frank Steffes zusammen mit Frau Murauer über die aktuellen Stadtentwicklungen. Beim darauf folgenden get together stand der Austausch der Gäste unterinander im Vordergrund.

Herzlichen Dank bei der Organisation des Stammtisches an Herrn Günther Berg vom WIV, welcher mit enormer Schaffenskraft mitorganisierte!

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